Wiedergeburt

Acryl auf Leinwand
80 cm x 120 cm
Anno 1988

 

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Wiedergeburt

Das Bild wurde vor dem Fall der Mauer gemalt. Das Bildzentrum zeigt das Denkmal Martin Luthers und die Ruine der Frauenkirche in Dresden, auf der ein Hahn die Sonne des neuen Tages ankräht. Aus dem Turm streckt sich links eine Hand, die eine Maurerkelle hält. Am linken unteren Bildrand wächst die Ähre eines Kornhalms aus den Trümmern zerstörter Häuser. Kelle und Ähre sind Symbole des Wiederaufbaus, des Neuentstehens aus Ruinen.

In der Mitte des Vordergrundes sieht der Betrachter die Rückseite eines Trabants, in dem, einer Vase gleich, Blumen stehen. Als sich am 3. Oktober 1989 die Wiedervereinigung vollzog, hat Davood Roostaei dieses Datum als Nummernschild auf den Trabi gemalt. Vorher befand sich dort, neben dem Schild mit der Aufschrift »DDR«, ein zweites auf dem »BRD« stand.

Ü
ber das gesamte Bild sind die 12 Apostel verteilt. Sie halten Maurerkellen in Händen zum Zeichen des Neuaufbaus.

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